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Dieses Jahr fand die SFS Erlebniswoche zum zweiten Mal statt. 55 Lernende verbrachten intensive und interessante Tage in Flumserberg. Zum ersten Mal mit dabei waren auch zwei Teilnehmer aus Althengstett (D).

Die Lernenden von SFS reisten aus der ganzen Schweiz, aus Klaus in Vorarlberg und aus Althengstett in Deutschland zur Erlebniswoche an. Mit dem Bus ging's vom Standort Heerbrugg oder vom Bahnhof Sargans zum Reiseziel Hotel Churfirstenblick nach Flumserberg. Der Vormittag war ausgefüllt mit dem "Einzug" dem Verteilen der Ämtli, das jeder Lernende zusätzlich zu dem dichten Programm zu leisten hatte. Bereits am Nachmittag, gestärkt vom mexikanischem Essen, standen erste Bildungsinhalte auf dem Programm. Es galt, das SFS-Organigramm in der Gruppe herzuleiten.
In den drei Kernthemen der Erlebniswoche behandelten die Lernenden zusammen mit ihren Berufsbildnern die Themen "Herausforderung und Ich", " Unternehmen und Ich" und "Umfeld und Ich". Inhalte dieser Seminare waren die Teambildung, das Kennen lernen der Rechte und Pflichten der Lernenden und es wurden Fairplay- und Feedbackregeln definiert.
Am Dienstagnachmittag erfuhren die Lernenden von Roman Rogger, Erich Spirig und Alois Benz aus erster Hand, welche Produkte die Gruppengesellschaften von SFS herstellen. Einige Fabrikate konnten auch in die Hand genommen und bestaunt werden.
  
Der Mittwochnachmittag war der Thematik Kopf, Herz und Hand gewidmet. Unter diesem Motto absolvierten die Lernenden bei herrlichem Herbstwetter einen polysportiven Parcours. An den Posten waren Getränke zu erraten, einen virtuellen Weg auf einem Schachbrett herauszufinden, mit einem Seilzug einen möglichst hohen Turm zu bauen, Nägel einzuschlagen und Fragen zu Seminareinheiten zu beantworten. Sieger dieses Wettkampes wurde das Team, das dem Durchschnittsresultat aller Gruppen am nächsten kam.
 

Natürlich ist es wichtig, dass sich Arbeits- und Freizeitbereich eines jeden Menschen im Gleichgewicht befinden. Aus diesem Grund stiess am Donnerstagnachmittag Christoph Wild von der Suchtberatungsstelle Altstätten zu den Jugendlichen. Gemeinsam erörterten sie während drei Stunden die Thematik Sucht und deren mögliche Folgen. Natürlich hatten die Lernenden auch viele Fragen zu diesen Thema zu stellen.
Jeden Abend konnten die Lernenden von einem grosszügigen Rahmenprogramm profitieren. Ihnen stand eine hausinterne Disko zur Verfügung, Pokerrunden für Anfänger und Fortgeschrittene und auch Karaoke standen auf dem Programm. Wer sich sportlich betätigen wollte, frönte dem Tischfussball oder spielte Tischtennis. Den Durst konnten die Lernenden an der selbst betriebenen Bar mit alkoholfreien Cocktails stillen.


Die Feedbackrunde am Freitagmorgen zeigte, dass die grosszügigen Buffets, die vom Küchenteam auf den Tisch gezaubert wurden, besonderen Anklang fanden. Den kulinarischen Höhepunkt erlebten die Jugendlichen wohl am Donnerstagabend bei einem Salat-, Hauptspeisen- und Dessertbuffet.
 
Am Freitagmittag nach dem gemeinsamen Hausputz traten alle, um viel Wissen und Eindrücken reicher, die Rückreise an. Das bevorstehende Wochenende wurde bestimmt grösstenteils zur Erholung und zum Nachholen von Schlafdefizit genutzt.
Kommentare von Lernenden:
Doris Reuter (D):
Wir haben sehr viel über die Verhaltensweisen im Team, in der Gemeinschaft und im Unternehmen gelernt. Für mich ist besonders wichtig, dass ich offen auf andere zugehe und meine Ideen, Fragen sowie Probleme aussprechen darf und soll.
Rahel Grimm (CH):
Schon ein paar Tage vor der SFS Erlebniswoche habe ich mich auf diese gefreut, da ich gespannt auf die mir noch unbekannten Gesichter war. Zugleich freute ich mich auf die vertrauten Kolleginnen und Kollegen von den verschiedenen Standorten. Die ganze Woche erlebte ich als sehr lehrreich und spannend. Ich habe viel Neues über die Firma erfahren, das ich nun im Arbeitsalltag einbringen kann. Im Grossen und Ganzen waren wir ein super Team und werden uns noch lange an diese Erlebniswoche erinnern.
An mehreren Morgen durften wir Interessantes über das Unternehmen, die Herausforderung und das Umfeld erfahren. Ich kenne nun zum Beispiel die Rechte und Pflichten eines Lernenden gegenüber der Firma und weiss, wie ich mich in einem Konflikt am besten verhalten soll.
Mit der polysportiven Olympiade sorgte das Leiterteam für eine passende Abwechslung. Die Gruppen waren bunt gemischt und so lernte man sich bei den verschiedenen Spielen noch besser kennen. Alle haben sich in die Gemeinschaft eingefügt und ich habe weitere Menschen in mein Herz geschlossen.
Simon Domig und Emiliano Murgano (A):
Die SFS Erlebnis Woche haben wir als sehr intensiv empfunden. Da wir sehr viel interessante Informationen erhalten haben, wurden wir jeden Tag aufs Neue gefordert. Wir haben viel Interessantes über die Firma und die einzelnen Gruppengesellschaften gelernt und werden dies mit Freude in unseren Berufsalltag mit einbeziehen. Wir Österreicher hatten so manche Schwierigkeiten, uns mit den Kollegen aus der Zentral- und der Nordostschweiz zu verständigen. Doch trotz dieser sprachlichen Schwierigkeiten hatten wir zusammen viel Spass.
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